Gute Argumentation
Selbstkorrektur
Man räumt eigene Fehler offen ein und korrigiert Aussagen oder Positionen, wenn bessere Argumente oder Belege vorliegen.
Sich zu korrigieren ist ein Zeichen intellektueller Redlichkeit, nicht von Schwäche. Es zeigt, dass jemand an der Wahrheit interessiert ist und nicht nur daran, recht zu behalten. In Foren wirkt das ansteckend: Wo Fehler eingestanden werden dürfen, sinkt der Druck, sich in falschen Positionen einzugraben. Das macht Lernen in der Diskussion überhaupt erst möglich.
Beispiel
„Du hast recht, ich hatte die Zahl für das Vorjahr verwechselt. Mit den aktuellen Daten ist der Anstieg geringer als ich behauptet habe – mein Argument ist dadurch schwächer.“
So gelingt es
Den Fehler klar benennen, korrigieren und sagen, was das für die eigene Position bedeutet. Den ursprünglichen Beitrag gegebenenfalls sichtbar ergänzen.